Das vorzeitige Ergrauen der Haare kann verschiedene Ursachen haben. Betroffene können den Prozess durch eine gesunde Lebensweise verzögern. Durch Färben werden graue Haare verdeckt.
Viele Menschen bekommen bereits in jungen Jahren graue Haare, die Betroffenen leiden oft stark darunter. Im menschlichen Körper ist die Aminosäure Tyrosin für die Bildung des Haarfarbstoffes Melanin zuständig. Ein Mangel an Tyrosin führt dazu, dass neu wachsenden Haaren kein Melanin mehr zur Verfügung steht, sie werden grau. Ursachen sind einerseits Vererbung, andererseits Stress, psychische Probleme und Übersäuerung des Stoffwechsels.
Eine Möglichkeit, die grauen Haare zu verbergen, ist das Färben. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da manche künstliche Haarfarben Chemikalien enthalten, die bei dauerhafter Anwendung Krebs auslösen können. Für Menschen, die sich über eine längere Zeit regelmäßig die Haare färben, sind Haarfaben auf pflanzlicher Basis zu empfehlen.
Der chemische Wirkstoff Bleiacetat, der in einigen Haartonika enthalten ist, soll das Ergrauen der Haare verhindern, indem er eine Verbindung mit Melanin eingeht und so eine Farbe erzeugt, die der früheren Naturhaarfarbe nahekommt. Allerdings ist Blei giftig und damit gesundheitsschädlich.
Liegen dem Wachstum der grauen Haare körperliche Ursachen zugrunde, kann man die Bildung von Melanin durch eine gesunde Lebensweise anregen. Natürliche Mineralien z.B. wirken der Übersäuerung des Körpers entgegen. Weitere Tipps zur Eindämmumg grauer Haare finden Betroffene im Internet.
03. August