Haarentfernung im Gesicht soll möglichst dauerhaft sein

Etwa jede sechste Frau ist von übermäßigem Haarwuchs betroffen. Um die störenden Haare über der Oberlippe und im Kinnbereich nicht täglich auszupfen zu müssen, wünschen sie sich eine dauerhafte Haarentfernung im Gesicht.

Schon der tägliche Blick in den Spiegel kann belastend sein, wenn Haare an der falschen Stelle wachsen. Mit Zupfen, Rasieren, Cremen oder Wachsen versuchen Frauen, vor allem der lästigen Haare im Gesicht Herr zu werden. In den allermeisten Fällen sind die Versuche jedoch nicht von einem nachhaltigen Erfolg gekrönt, sodass die Prozedur der Haarentfernung im Gesicht fast täglich wiederholt werden muss. Das kann je nach Empfindlichkeit mehr oder weniger große Schmerzen verursachen und die sensible Haut reizen. Wachsstreifen, Haarentfernungscremes, Pinzette oder Rasierer sind die üblichen Methoden der Haarentfernung. Die Haare auf Muttermalen sollten nur abgeschnitten werden.

Wird eine dauerhafte Haarentfernung im Gesicht gewünscht, gibt es drei Methoden: die Nadelepilation, die Behandlung mit einer Blitzlampe (IPL-Verfahren) und die Entfernung der Haare mithilfe eines Lasers. Sie sollten von einem Arzt oder einer fachlich ausgebildeten Kosmetikerin vorgenommen werden. Sie können, wenn sie seriös arbeiten, allerdings keinen hundertprozentigen Erfolg versprechen. Um die Haare zu entfernen, sind in der Regel mehrere Sitzungen nötig. Erfahrungswerte besagen, dass pro Sitzung etwa 30 Prozent der Haare dauerhaft entfernt werden. Man muss damit rechnen, dass jede Behandlung einige Hundert Euro kostet. Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Ausnahmefällen.

Bei der Nadelepilation erhält das Haar einen leichten Stromstoß, der manchmal als schmerzhaft empfunden wird. Die Blitzlampe oder der Laser versucht, die Haarwurzeln ganz zu zerstören. Nach heutigem medizinischen Stand ist die Laserbehandlung die Methode, die besonders bei dunklen Haaren den größten Erfolg verspricht. Sie kann bei großflächigen Bereichen und der Entfernung einzelner Haare angewendet werden. Geraten wird, sich vor einer Haarentfernung im Gesicht keiner Sonneneinstrahlung mehr auszusetzen und die Härchen auf etwa drei Millimeter Länge zu kürzen. Die Haut kann mit Rötungen, Reizungen und Entzündungen auf jede Form der Haarentfernung reagieren, die aber in der Regel wieder schnell zurückgehen. Daher sollte man sich vor einer Haarentfernung gründlich über mögliche Nebenwirkungen informieren lassen.