Zum Schreiben von Software werden nicht nur Programmierer benötigt. Um anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Programme schreiben zu können, werden auch Software Designer benötigt.
Beinahe täglich benutzen die meisten Menschen Softwarlösungen, um ihre alltäglichen Aufgaben zu erledigen. Angefangen bei Webbrowser und E-Mailclient über Bürosoftware bis hin zu Spezialanwendungen für besondere Aufgaben. Viele der Programme sind heute leicht nutzbar und laufen relativ stabil. Neben der Nutzerfreundlichkeit sehen die grafischen Benutzerobeflächen in modernen Programmen auch immer ansprechender aus. Auch das Erscheinungsbild der Software geht, ähnlich wie die Mode, mit der Zeit.
Um größere Softwareprodukte, wie z. B. Bürosoftware oder einen Webbrowser zu schreiben, werden viele Menschen benötigt. Nur einige von ihnen sind reine Programmierer. Um ein derart umfangreiches Programm sinnvoll und sicher realisieren zu können, benötigt man neben den Programmierern auch Projektmanager, Admins, welche sich um die Infrastruktur des Projektes kümmern sowie Software Designer. Letztere müssen Kompetenzen in verschiedenen Bereichen haben. Neben dem Beherrschen der benötigten Programmiersprachen für das Projekt müssen die Software Designer Kenntnisse in den Bereichen sichere Software, Projektmanagement, Anwenderpsychologie und Testing sowie Betriebssysteme und Hardware vorweisen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Software am Ende zuverlässig funktioniert und vom Benutzer gerne eingesetzt wird.
Nur wenn eine Software so funktioniert, wie die Anwender sich das vorstellen - und deren Vorstellungen weichen oftmals von denen der Programmierer ab - kann ein Softwarehersteller auch Geld mit seinen Programmen verdienen. Denn die Anwender entscheiden letztlich über den Erfolg oder Misserfolg von kommerzieller Software.
Für Anwender ist es in erster Linie wichtig, dass sich die Softwareprodukte intuitiv bedienen lassen. Das heisst, dass sie nicht erst ein großes Handbuch lesen müssen, um zu verstehen, wie sie die Programme einsetzen können.
Danach kommt dann die Stabilität. Nur wenn ein Programm stabil läuft, ohne ständig abzustürzen, wird der Verbraucher es auch gerne einsetzen. Das optische Design einer eventuell vorhandenen grafischen Oberfläche kommt zuletzt für den Verbraucher.
03. Februar