Notebooks werden nicht nur unterwegs in Zügen und am Arbeitsplatz, sondern auch Outdoor eingesetzt. Dabei kann es je nach Anwendungsszenario notwendig sein, dass das Gerät wasserdicht ist.
Das Notebook ist seit jeher vor allem ein Computergerät für den Arbeitsalltag gewesen. Die ersten Computer dieser mobilen Art wurden von Geschäftsleuten eingesetzt, die ihren schriftlichen Arbeiten auch unterwegs nachgehen können mussten. Erst als die Laptops in die Massenproduktion übergingen und auch für Heimanwender entwickelt wurden, wurden die Multimediafähigkeiten in das Zentrum der Entwicklung gestellt. Nun kam es darauf an, dass die Geräte über schnelle Grafikeinheiten für Spiele verfügten, über leistungsstarke Prozessoren für die Codierung von Filmen und auch über CD- und DVD-Brenner sowie über TV-Karten. Dennoch ist es so, dass Notebooks vor allem unterwegs eingesetzt werden und nicht auf dem heimischen Wohnzimmertisch und die Entwickler deshalb den sehr unterschiedlichen Anforderungen der Berufe gerecht werden müssen, in denen diese Geräte zum Einsatz kommen sollen. Dabei kann es sich dann auch durchaus um recht exotische Szenarien handeln.
Im wissenschaftlichen Bereich beispielsweise ist es immer häufiger erforderlich, dass Messdaten gesammelt werden können und eine genaue Ortsbestimmung desjenigen erfolgt, der den Laptop einsetzt. Dieses kann etwa auf einer Forschungsstation, einem Forschungsschiff oder auf der Baustelle eines Ingenieurs in einem Wüstenstaat der Fall sein. Bei derartigen Anwendungsszenarien ist eine eingebaute GPS-Einheit sehr sinnvoll, die das Mitführen zusätzlicher Empfangseinheiten überflüssig macht. Bei solchen Outdoor-Anwendungen haben die Anwender jedoch häufig noch mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen, das den Arbeitseinsatz eines Notebooks gänzlich unmöglich machen kann: den wechselhaften Witterungsbedingungen.
Wer seinen Laptop zum Beispiel auf dem Wasser einsetzen möchte, der sollte darauf achten, dass die mögliche Wassereinwirkung die gespeicherten Daten nicht zerstört oder sogar das gesamte Gerät außer Gefecht setzt. Hierzu ist es notwendig auf Lösungen zu setzen, bei denen der Hersteller bei der Konstruktion des Bildschirms und der übrigen Gehäuseeinheit darauf geachtet hat, dass diese mit einer Umschalung ausgestattet sind, die Wasser abweisen können. Hierzu kommen häufig Magnesiumgehäuse zum Einsatz, die ein wasserdichtes Notebook deutlich widerstandsfähiger machen und es einem erlauben, den Laptop auch im Regen einzusetzen. Hierdurch wird man sehr viel unabhängiger von eventuellen Umwelteinflüssen. Ebenfalls gefährlich für die Technik sind Sand und Staub, die durch die Gehäuseöffnungen eindringen könnten. Auch hiergegen sind Outdoor-Notebooks gefeit.
15. März