Wer bei seiner Geldanlage nicht nur auf einfache Fonds oder Mischfonds zurückgreifen möchte, der kann als Alternative auch in Dachfonds investieren, die andere Fonds in sich vereinigen.
Dachfonds sind eine besondere Form der Geldanlage, bei der das Fondsvermögen sich nicht aus Wertpapieren zusammensetzt, sondern aus anderen Fonds. Ein Dachfonds ist somit etwas wie ein Sammelfonds, der die Renditechancen anderer Fonds einsammelt und daraus ein neues Fondsprodukt formt. Die in ihm aufgenommenen sogenannten Zielfonds wiederum investieren dann klassisch in Wertpapiere wie Aktien oder festverzinsliche Rentenpapiere. Werden tatsächlich beide Sorten von Wertpapieren im Dachfonds vereint, spricht man auch von einem Superfonds. Im Dachfonds-Vergleich kann man zeigen, welche besonderen Chancen die Dachfonds ihren Anlegern bieten.
Fondsmanager, die sich um die Zusammensetzung der einzelnen Fonds zu kümmern haben, stehen vor der Aufgabe, dass sie in ihrem jeweiligen Marktsegment die beste Zusammenstellung an Wertpapieren finden müssen, sodass bei hohen Renditechancen das Risiko gleichzeitig unter Kontrolle gehalten werden kann. Die Dachfondsmanager haben den Vorteil, dass sie sich die besten Fonds für jedes einzelne Marktsegment heraussuchen können und somit eine noch weitergehende Streuung des Risikos erreichen können.
Da Dachfonds klassische Fonds in sich vereinigen, besteht jedoch auch das Risiko der Klumpenbildung. Diese Klumpenbildung erfolgt dann, wenn es bei den Charakteristiken der Wertpapiere zu Überschneidungen kommt und damit zum Beispiel die Risikoprofile zu ähnlich sind.
10. Februar