Eckbänke sind besonders für kleine Küchen oder Esszimmer geeignet, da die Möglichkeit besteht, Stauräume unterhalb der Sitzflächen zu integrieren. Versierte Heimwerker können aus Holz Eckbänke auch selbst bauen.
Eckbänke waren lange Zeit bevorzugt in den Küchen älterer Mitmenschen zu finden, meist mit einer rustikalen Optik versehen. In letzter Zeit erfreuen sich Eckbänke wieder größerer Beliebtheit, denn nicht immer muss eine Eckbank schwer, rustikal und klobig aussehen. Durch klare einfache Linien sowie verschiedene Farben und Materialien können Eckbänke auch in modernen Küchen ihren Platz finden.
Wem die mittlerweile verfügbaren Eckbankmodelle im Möbelhandel nicht gefallen oder wer aufgrund der Küchengröße eine Maßanfertigung braucht, kann sich selbst eine Eckbank bauen. Dazu werden entsprechend der geplanten Abmessungen verschiedene Kanthölzer, Leisten, Holzplatten und Holzdübel benötigt. Für das Grundgestell werden mindestens 7 cm x 7 cm starke Kanthölzer als vordere und hintere Füße verwendet. Die Sitzhöhe sollte 45 cm betragen. Mithilfe von 4,5 x 1,8 cm starken Leisten werden die Kanthölzer verbunden. Dazu sind Dübellöcher an den Verbindungsstellen zu bohren, die mit Holzleim gefüllt werden. Anschließend werden Holzdübel eingeführt und die einzelnen Holzteile miteinander verbunden. Bis zum Aushärten des Holzleimes sollten die Verbindungen mit Schraubzwingen fixiert werden. Danach werden Holzplatten mit einer Mindeststärke von 1,8 cm auf Maß geschnitten, diese dienen als Sitzflächen. Um störende Schrauben in der Sitzfläche zu vermeiden, sollten diese auf das Grundgestell geleimt werden. Die Holzplatten müssen bündig mit den Kanten der Beine abschließen. Nach der Trocknung des Holzleimes kann die neue Eckbank, je nach individuellem Geschmack, lackiert oder lasiert werden. Bei Bedarf können unterhalb der Sitzfläche Stauräume verbaut werden, allerdings müssen die Sitzflächen dann mithilfe von Klappscharnieren fixiert werden. Handelsübliche Sitzkissen können zusätzlich auf die Eckbank gelegt werden.
10. Januar